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Seit Jahrzehnten Netzwerker und Wirtschaftsförderer für Umweltthemen

Umwelttechnologie ist für Unternehmen nicht nur ein „Nice to Have“, sondern basiert zu einem großen Teil auf eindeutigen rechtlichen Anforderungen. Seit mehr als 20 Jahren berät und unterstützt Thomas Nieborowsky Unternehmen in allen Fragen des technischen Umweltschutzes – zunächst als Umweltberater am Landratsamt Aichach-Friedberg in den Bereichen Abfallwirtschaft, Nachhaltige Entwicklung und Wirtschaftsförderung und nun seit Anfang 2012 als Geschäftsführer des KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e. V.

Sie sind Diplom-Ingenieur für Physikalische Technik mit dem Schwerpunkt Technischer Umweltschutz und viele Jahre im Bereich der Umwelttechnologie tätig. Seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Thema Ressourceneffizienz?

Das Thema Ressourceneffizienz beschäftigt mich indirekt schon seit dem Studium des Technischen Umweltschutzes. Dem Thema habe ich mich schon in vielfacher Weise genähert, sei es über die natürlichen Ressourcen wie Luft, Wasser und Erde und auch im Bereich Verfahrenstechnik und Produktion. In meiner Tätigkeit als Geschäftsführer von KUMAS habe ich Ressourceneffizienz konkret auf der Agenda meines Netzwerks und auch die Möglichkeit, das Bewusstsein für eine nachhaltige Entwicklung der Unternehmen zu fördern. Eine nachhaltige Entwicklung ist ein komplexer, ganzheitlicher Prozess und benötigt einen stetigen Wissensaufbau. Hier kann ein Kompetenznetzwerk wie KUMAS einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Umweltkompetenz über Unternehmen und Technologiebereiche hinweg leisten.

Mit welchen Problemen oder Fragestellungen könnte ich als Ratsuchender zu Ihnen kommen? Wie können Sie mit Ihrer Expertise Ressourceneffizienz fördern?

KUMAS bündelt seit 17 Jahren mit seinen rund 200 Mitgliedern die Umweltkompetenzen in Schwaben und Bayern. Wir bilden die gesamte Wertschöpfungskette ab, da Umweltbelange in jeder einzelnen Stufe des Produktlebenszyklus eine Rolle spielen. Das Thema Umwelt und damit einhergehend die Ressourceneffizienz ist dabei eine Art roter Faden, der sich durch alle Bereiche zieht. In Bayern und der Region um Augsburg haben wir hier einen sehr hohen Standard. KUMAS hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen Standard und die Umweltkompetenzen zu halten, zu fördern und Vorteile für die bayerische Umweltwirtschaft zu schaffen.

Wir bieten Unternehmen Lösungen, Hilfen und Informationen zu Fragen und Anliegen in allen Belangen des Umweltschutzes. Durch die langjährige Vernetzung in Bayern und bundesweit können unsere Mitglieder auf einen einzigartigen Know-how Pool zurückgreifen. Die seit vielen Jahren eingeführten Veranstaltungen wie beispielsweise unsere Fachkongresse Bayerische Abfall- und Deponietage, Bayerische Wassertage und Bayerische Immissionsschutztage sind etablierte Branchentreffpunkte für wichtige Entscheider im Bereich des technischen Umweltschutzes. Hier greifen wir aktuelle Fragestellungen auf und bieten unseren Teilnehmern spezifische Informationen und Kontakte mit der bayerischen Umweltverwaltung. Eine weitere Möglichkeit der Vernetzung und Information sind unsere Arbeitsgruppen Umweltbildung, Managementsysteme „Umwelt und Ressourcen“, International, Projektpartner und Umweltmedizin. Durch Vernetzung, Austausch und Information bringen wir Ressourceneffizienz bei unseren Mitgliedern konkret voran.

Was sind Ihrer Meinung nach die aktuell wichtigsten Herausforderungen im Bereich Ressourceneffizienz für die Zukunft?

Das Prinzip Ressourceneffizienz gibt es schon immer: Wer verschwenderisch handelt, entzieht sich die eigene Lebensgrundlage. Unsere Herausforderung ist, das Prinzip der Ressourceneffizienz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu verfolgen und somit unsere natürlichen Lebensgrundlagen bestmöglich zu schützen, möglichst bei gleichbleibendem Wohlstand. Die Entkoppelung von Wachstum und Wohlstand durch mehr Effizienz ist eine große Aufgabe, die die gesamte Wertschöpfungskette betrifft. Das Umweltnetzwerk KUMAS deckt mit Kompetenzen seiner Mitglieder alle Bereiche der Wertschöpfungskette ab und möchte zur Lösung dieser Zukunftsherausforderung aktiv beitragen.

Thomas Nieborowsky

Geschäftsführer
KUMAS – Kompetenzzentrum Umwelt e. V.
Am Mittleren Moos 48
86167 Augsburg
Tel +49 821 450781-20
Fax +49 821 450781-11

Das bietet Thomas Nieborowsky:

Kernkompetenzen von Thomas Nieborowsky:

Ansprechpartner und Vermittler weiterer kompetenter Partner für technischen Umweltschutz, Abfall- und Kreislaufwirtschaft, Immissionsschutz, Wasserver- und -entsorgung, Umweltbildung und Managementsysteme
Projektpartner, Kontaktvermittler und Ansprechpartner für Projektvermittlung
Kontakte zu kommunalen Entscheidern und Unternehmen

Anwendungs- und Technologiebereiche:

Energie
Energieeffizienz
Energieerzeugung / Erneuerbare Energien
Management & Strategie
Ressourcenmanagement
Rohstoff- / Ressourcenstrategie
Sustainability Management / Corporate Social Responsibility
Umweltmanagement
Materialforschung & Entwicklung
Materialeffizienz
Rohstoffherstellung / -aufbereitung
Umwelttechnik
Abfall / Kreislaufwirtschaft / Recycling
Biodiversität / Ökosystemleistung
Bodenschutz / Flächenmanagement
Immissionsschutz / Luftreinhaltung
Wasser- & Abwasseraufbereitung
Verkehr & Mobilität

Phasen im Produktlebenszyklus:

Materialforschung/ -entwicklung
Montage
Nutzung
Produktentwicklung
Produktion
Recycling/Aufbereitung